20 Jahre Hospiz Trier
Jubiläumsfest würdigt zwei Jahrzehnte Hospizarbeit
Zwei Jahrzehnte stationäres Hospiz Trier – das war am 5. September Anlass für ein besonderes Fest. Bei bestem Wetter und sommerlicher Atmosphäre wurde auf die Entwicklung des Hauses seit seiner Eröffnung vor 20 Jahren zurückgeblickt, an gemeinsame Erlebnisse erinnert und vor allem Danke gesagt. Denn ein Jubiläum wie dieses erzählt nicht nur die Geschichte eines Hauses, sondern auch die Geschichte einer Hospizarbeit, die von Begegnungen, Vertrauen und menschlicher Nähe geprägt ist.
Den offiziellen Teil eröffnete Ruth Krell, Vorsitzende des Hospiz Vereins Trier. Oberbürgermeister Wolfram Leibe, Landrat Stefan Metzdorf und Schirmherrin Malu Dreyer würdigten die Bedeutung der Hospizarbeit und das Engagement der Menschen, die sich haupt- und ehrenamtlich für schwerstkranke und sterbende Menschen sowie ihre Zugehörigen einsetzen.
Den offiziellen Teil eröffnete Ruth Krell, Vorsitzende des Hospiz Vereins Trier. Oberbürgermeister Wolfram Leibe, Landrat Stefan Metzdorf und Schirmherrin Malu Dreyer würdigten die Bedeutung der Hospizarbeit und das Engagement der Menschen, die sich haupt- und ehrenamtlich für schwerstkranke und sterbende Menschen sowie ihre Zugehörigen einsetzen.
Beim Blick auf die vergangenen 20 Jahre wurde deutlich, wie eng die Geschichte des Hospizes mit vielen persönlichen Erinnerungen verbunden ist. Thomas Roth, Chefredakteur des Trierischen Volksfreunds, erinnerte an die Spendenaktion, mit der die Zeitung die Entstehung des stationären Hospizes einst begleitet hatte. Sieglinde Groß, die erste Leitung des stationären Hospizes, nahm die Gäste mit zurück zu den Anfängen und schilderte die Entwicklung des Hauses aus ihrer persönlichen Perspektive.
Eine besondere Würdigung galt dem Landkreis Trier-Saarburg und der Herbert und Veronika Reh-Stiftung für ihren Beitrag zur Zukunft des Hospizes. Landrat Stefan Metzdorf gab bekannt, dass der Landkreis sein nahegelegenes Grundstück für die Errichtung eines zweiten Hospizhauses an die Herbert und Veronika Reh-Stiftung verkaufen wird. Alfons Jochem verkündete für die Stiftung, dass diese den Grundstückskauf und den Bau des geplanten Hospizhaus II finanzieren wird. Die Nachricht wurde von den Gästen mit großer Freude und viel Applaus aufgenommen. Damit wurde im Rahmen des Jubiläums ein wichtiger Schritt für die Zukunft der Hospizarbeit in Trier sichtbar.










