AKTIV

Trierer Hospizlauf

Gemeinsam laufen für einen guten Zweck!

Mit dem Hospizlauf werden Spenden gesammelt und der Hospizgedanke wird in einmaliger und besonderer Atmosphäre zu den Menschen in der Region getragen. Es ist das zentrale Ereignis, über das der Hospizverein Trier mit der Bevölkerung in Kontakt tritt.

Erstmalig hat die Aktion in 2004 stattgefunden, damals initiiert von nur einem Läufer, der die komplette Strecke von ca. 200 km entlang der Mosel von Koblenz nach Trier nonstop in 24 Stunden bewältigte, nur von Freunden im Auto und von einem Fahrrad begleitet. Mit dieser außergewöhnlichen Aktion sammelte er Spenden für das damals in der Entstehung befindliche Trierer Hospizhaus und der Hospizgedanke fand eine breite Aufmerksamkeit in der Region.

Seitdem hat sich der jährlich stattfindende Hospizlauf zum größten gemeinschaftlichen Benefizlauf in der Region entwickelt, den Jahr für Jahr immer mehr Menschen unterstützen – Sponsoren, Organisatoren, aktive Teilnehmer*innen, begeisterter Zuschauer*innen und nicht zu vergessen viele helfende Hände, die an den verschiedenen Etappenzielen für das Wohlbefinden aller sorgen.

Dabei zählen eben nicht der Wettbewerb, Schnelligkeit und Kondition, sondern jede*r läuft, walkt oder fährt mit dem Rad so viele Einzelkilometer wie individuell möglich – egal ob 1km oder 200km, es ist alles für den guten Zweck.

Traditionell endet der Lauf im Trierer Hospizhaus, im Anschluss wird mit einem Sommerfest im Garten des Hauses gefeiert bei Livemusik, leckerem Essen und Getränken, zu dem alle Freunde, Förderer, Läufer, Mitarbeiter, Organisatoren und Interessierte herzlich eingeladen sind.

Der Termin für den diesjährigen Hospizlauf: 12.-13. Juli 2024 mit Zieleinlauf am Hospizhaus am 13. Juli mittags und anschließendem Gartenfest. 

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Ihre Ansprechpartnerin:
Sabine Mertesdorf
s.mertesdorf@hospiz-trier.de

Mehr Infos auf „Hospizlauf.de“

Trierer Hospiztag

Thema 2023: "Du gehst - ich bleibe noch"

Der erste Trierer Hospiztag fand 1996 mit der Intention statt, Tod und Sterben als selbstverständlichen Teil des Lebens wahrzunehmen. Seither ist dieser Tag zu einer festen Institution in Trier geworden und findet jährlich statt. Er wendet sich an alle, die sich im Bereich Hospiz oder Palliativarbeit informieren oder engagieren möchten.

Der Trierer Hospiztag wird in Kooperation mit vielen Netzwerkpartnern vorbereitet und steht jeweils unter einem aktuellen Thema.

Mal halten renommierte Referenten erkenntnisreiche Vorträge, mal halten qualifizierte Fachkräfte interaktive Workshops; immer besteht zusätzlich die Möglichkeit zu Austausch, Diskussion und Begegnung.

Ihre Ansprechpartnerin:
Britta Camen
b.camen@hospiz-trier.de

Hospiztag im

- Erinnerungscafé -

... der erste Freitag im neuen Quartal

Am ersten Freitag eines neuen Quartals findet von 15:00 bis 17:00 Uhr das Erinnerungscafé statt. Es ist ein Treffpunkt für Menschen, deren Zugehörige im Stationären Hospiz zu Gast waren. Gemeinsam mit haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden können Gedanken und Erinnerungen ausgetauscht werden.

Termine 2024:

05. April 2024 (Freitag)

05. Juli 2024 (Freitag)

04. Oktober 2024 (Freitag)

immer von 15.00 bis 17.00 Uhr

Erinnerungscafé

TUFA Trier – Hospiz Trier: Der Tod und wir

Bereits seit 2020 veranstaltet die TUFA Trier in Kooperation mit dem Hospizverein Trier und im Auftrag der Stadt Trier
die mehrjährige Projektreihe „Der Tod und wir“.

Sterben, Tod und Trauer verdienen als unumgängliche Bestandteile des Lebens gerade besondere Aufmerksamkeit und sind aufgrund ihrer individuellen und gesellschaftlichen, aber auch allgemein kulturellen Bedeutung ein Thema, dem sich das Hospiz Trier und die TUFA mit einer Veranstaltungsreihe gemeinsam widmen.

Ziel ist es, einer umfassenden gesellschaftlichen, kulturellen und künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Themenkomplex einen Raum zu geben.

In Kooperation mit der Stadt Trier unter der Schirmherrschaft von OB Wolfram Leibe werden bei dem über mehrere Jahre angelegten Projekt kulturelle Angebote verschiedener Genres präsentiert, die sich künstlerisch mit der Thematik beschäftigen.
Dies ist bereits auf unterschiedlichste Weise mit z. B. thematischen Ausstellungen gelungen. Es wurden nicht nur zahlreiche Veranstaltungen zum Thema entwickelt > TUFA „Der Tod und wir“, sondern auch unterschiedlichste Kooperationen geknüpft.

Ihre Ansprechpartnerin:
Ruth Krell
r.krell@hospiz-trier.de

Weitere Veranstaltungen, Fachvorträge und Diskussionsrunden, die den Diskurs weiter anregen sollen, sind in Planung.

- Letzte Vernissage -

Kunstausstellungen in den Fluren des Trierer Hospizes

Seit dem Jahr 2021 stellen wechselnde Künstlerinnen und Künstler ihre Kunstwerke für jeweils sechs Monate im Hospiz Trier aus und schenken Menschen, die an ihrem Lebensende stehen, auf diese Art und Weise etwas künstlerische Lebensfreude.

Die Kunstwerke werden hospizintern für die schwerstkranken und sterbenden Menschen und deren Zugehörige sowie für die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden des Hospizes ausgestellt.

Es handelt sich nicht um eine öffentlich zugängliche Ausstellung. Künstlerinnen und Künstler, die an einer Ausstellung im Hospiz Trier interessiert sind, können sich gerne melden unter:

station@hospiz-trier.de

Hospiz macht Schule

... Projektwoche für Grundschulen

Bei Hospiz macht Schule handelt es sich um eine Projektwoche für Grundschulen. Durchgeführt wird diese von ehrenamtlich engagierten Menschen aus unserem Hospiz, die zuvor in einem speziell für das Projekt entwickelten Ausbildungsmodul befähigt werden. In enger Kooperation mit den Grundschulen und den Eltern wird die Woche vorbereitet.

Das Projekt Hospiz macht Schule richtet sich an Kinder der 3. und 4. Klasse. Je nach Schülerzahl gehen etwa 4-6 Ehrenamtliche für fünf Tage gemeinsam als Team in eine Schulklasse. Die Projektwoche hat an jedem Wochentag einen anderen Themenschwerpunkt.

Tag 1: Werden und Vergehen
Tag 2: Krankheit und Leid
Tag 3: Sterben und Tod
Tag 4: Vom Traurig-Sein
Tag 5: Trost und Trösten

Eine Projektwoche ist abwechslungsreich methodisch strukturiert und mit unterschiedlichen Materialien gestaltet. Der Austausch im gesamten Klassenverband wechselt mit der Arbeit in Kleingruppen ab, so dass die Kinder im geschützten Rahmen mit ihren Fragen und Erfahrungen ausreichend zu Wort kommen.

Die Themenschwerpunkte werden den Grundschülern sach- und altersgemäß mit Geschichten, Bildern und Filmausschnitten nahegebracht. Daneben werden u.a. Collagen gebastelt, Pantomime gespielt, Bohnen gepflanzt und der Umgang mit Farben und Musik runden das konkrete Handeln mit den Kindern ab.

Es geht grundsätzlich darum, zu vermitteln, dass Leben und Sterben untrennbar miteinander verbunden sind. Die Kinder werden mit dem Thema Tod und Sterben vertraut gemacht und erhalten Gelegenheit, Fragen zum Abschiednehmen und Lebensende zu stellen. Dabei gestalten die Kinder die einzelnen Projekttage anhand ihrer eigenen Fragen, Erfahrungen und Potenziale.

Die Eltern der Kinder lernen durch das Projekt, dass es gerade wichtig ist, bei den sensiblen Fragen des Lebens offen mit den Kindern zu sprechen und nichts zu verdrängen. Vielfach wissen Eltern aufgrund eigener schwieriger Erfahrungen nicht, wie sie ihre Kinder in den Themen Sterben, Tod und Trauer unterstützen können.

Ihre Ansprechpartnerin:

Corinna Schetter
hospiz.macht.schule@hospiz-trier.de

- Letzte Hilfe -

• Wie begegne ich einem schwer kranken und sterbenden Menschen?
• Wie kommuniziere ich mit einem Meschen, der am Lebensende steht?
• Wie kann ich einem Menschen in seiner letzten Lebensphase etwas Gutes tun?
• Was kann ich gegen Beschwerden wie Schmerzen, Luftnot und Übelkeit tun?
• Wie kann ich für mich und meine Liebsten vorsorgen, damit ein selbstbestimmtes Leben bis zuletzt möglich ist?
• Wie kann ich Abschied von einem lieben Menschen nehmen und wo finde ich Unterstützung?

Letzte Hilfe Kurse vermitteln in vier Modulen zu jeweils 45 Minuten Basiswissen und Orientierungen und ermutigen, sich schwer kranken und sterbenden Menschen zuzuwenden.

Sie werden von zertifizierten Kursleitenden durchgeführt. Die Kurse richten sich an alle Menschen, die sich in einem geschützten Raum mit den Themen Sterben, Tod und Trauer auseinandersetzen möchten.

Der Letzte Hilfe Kurs wird vom Hospiz Verein Trier e.V. kostenlos angeboten, damit alle interessierten Bürgerinnen und Bürger daran teilnehmen können.
Da die Arbeit des Vereins zu einem großen Teil spendenfinanziert ist, freuen wir uns über eine Spende.

Bitte nutzen Sie unser Kontaktformular zum gewünschten Kurstermin für Ihre Anmeldung und geben Sie Ihren vollständigen Namen in der Mail an.

 

Infos zu aktuellen Kursen: finden Sie hier

Jetzt auch wieder in Wittlich!

Für weitere Informationen und Anmeldung zum
15. Juni 2024 (11–15 Uhr) steht Ihnen
Nadine Santiago vom SAPV Team Eifel Mosel Hochwald,
per mail: n.santiago@hospiz-trier.de
oder per Telefon: 06571/26 92 70 
gerne zur Verfügung.

Nächster Termin in 2024:
Samstag, 15. Juni 2024
| 11.00 -15.00 Uhr

Veranstaltungsort:
SAPV Eifel Mosel Hochwald
Friedrichstr. 36b
54516 Wittlich

Trier, Laube im Hospizgarten

Für weitere Informationen und Anmeldung zum
11. Juli 2024 (17–21 Uhr) steht Ihnen
Anita Rettig,
per mail: a.rettig@hospiz-trier.de
gerne zur Verfügung.

Donnerstag, 11. Juli 2024 im Hospiz Trier | 17.00–21.00 Uhr

Hospiz Trier
Laube im Hospizgarten
Ostallee 67
54290 Trier

- Letzte Hilfe -

PROFESSIONELL

Zusätzlich zu den 4-stündigen Letzte Hilfe Kursen für alle interessierten Bürger*innen bieten wir seit Oktober 2023 auch den neuen eintägigen Sensibilisierungskurs Letzte Hilfe Professional für Fachkräfte im Gesundheitswesen an.

Der Letzte-Hilfe Professional Kurs richtet sich z.B. an Fachkräfte in Seniorenheimen, auf Sozialstationen, auf onkologischen Stationen im Krankenhaus, in onkologischen Praxen oder in der Rettungswache; an alle Fachkräfte, die mit Schwerkranken und Sterbenden umgehen, aber nicht den umfangreichen 160h-Palliative-Care-Kurs absolviert haben.

Im Mittelpunkt steht dabei die Vermittlung hospizlich-palliativen Wissens und der Ausbau lokaler Vernetzungen mit dem Ziel, Sterbenden ein Lebensende in Würde zu ermöglichen – selbstbestimmt und umsorgt.

Der Kurs wird jeweils von zwei erfahrenen Palliative Care Fachkräften aus dem medizinischen und pflegerischen Bereich durchgeführt.

Für 2024 sind weitere, unten aufgeführte Termine geplant.
Kosten: 120 Euro incl. Kursmaterial, Mittagessen, Pausensnacks und Getränke

Nächster Termin
04. Juni 2024 (Dienstag) 

Hospiz Trier
Laube im Hospizgarten
Ostallee 67
54290 Trier

Weitere Information und Anmeldung bei

Anita Rettig
a.rettig@hospiz-trier.de

- Palliative Care Kurs -

für hauptamtliche Pflegefachkräfte

Seit 2003 bietet die Lernstatt Zukunft des Diözesan Caritasverbandes in Kooperation mit dem Hospiz Verein Trier, der Palliativstation des Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen Trier und der Kassenärztlichen Vereinigung Trier jährlich einen Palliative Care Kurs an. Dieser richtet sich an examinierte Pflegekräfte mit 3jähriger Ausbildung der Alten- und Krankenpflege aus verschiedenen Arbeitsfeldern.
Palliative Care ist ein Ansatz, mit dem die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten und ihrer Familien verbessert werden soll, wenn sie mit einer lebensbedrohlichen Krankheit und den damit verbundenen Problemen konfrontiert sind. Dies soll durch Vorsorge und Linderung von Leiden, durch frühzeitiges Erkennen und fehlerlose Erfassung und Behandlung von Schmerzen und anderen physischen, psychosozialen und spirituellen Problemen erfolgen (WHO, 2002).
Der nach dem Curriculum Kern, Müller, Aurnhammer ausgerichtete und von der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin zertifizierte Kurs umfasst 160h verteilt auf 4 Wochen über die Zeit von ca.10 Monaten.
Die engagierten Referentinnen und Referenten aus dem nahen hospizlich/palliativem Netzwerk führen die Teilnehmenden in das Konzept von Palliative Care ein und bieten die Möglichkeit, spezifische Kompetenzen zur Umsorgung und Begleitung von schwerstkranken und sterbenden Menschen zu erwerben.

Das Ziel des Kurses ist es, Fachwissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten zu vertiefen und darüber hinaus im Austausch auch von Erfahrungswissen untereinander eine eigene Haltung im Sinne von Palliative Care zu entwickeln.
Ein Schwerpunktthema ist die Kommunikation gerade mit Menschen in herausfordernden und lebensbedrohlichen Situationen und im multiprofessionell arbeitenden Team. Dabei gilt unsere besondere Aufmerksamkeit der persönlichen Auseinandersetzung mit der eigenen Endlichkeit.
In der Zeit zwischen den einzelnen Blöcken arbeiten die Teilnehmenden in ihren Arbeitsfeldern und haben somit die Möglichkeit, im Kurs Erlerntes anzuwenden und zu vertiefen.
Zwischen den einzelnen Seminarwochen treffen sie sich jeweils an einem Tag in Kleingruppen in den verschiedenen Einrichtungen zu einem Studientag und erhalten dort Einblicke in die Arbeitsbereiche der anderen Kursteilnehmenden – ein nicht zu unterschätzender Blick über den Tellerrand, der das Verständnis für andere Arbeitsfelder und untereinander fördert.
So verbinden sich die Entwicklung der beruflichen Kompetenz mit der, sich persönlich weiter zu entwickeln.

Der Kurs vermittelt Fachwissen- kompetenz- und Haltung in Palliative Care. Neben der beruflichen Kompetenz erhalten die Teilnehmer die Möglichkeit, die eigene Haltung , ihre berufliche Rolle zu reflektieren und sich persönlich weiterzuentwickeln.

Kurs 2022-2023

Es waren 3 Teilnehmerinnen aus unseren Einrichtungen dabei.

Zitat: „In dieser Weiterbildung haben wir umfassende Einblicke erhalten. Wir sind dankbar für den guten kollegialen Austausch, die Wissensvermittlung und die Wertschätzung uns gegenüber. Es waren 4 unvergessliche und lehreiche Wochen in denen jeder von uns sich ein Stück weiter entwickelt hat“

Hospiz_Trier_Team_Palliativ_Care_Professional Auszeichnung

Ihre Ansprechpartnerin:
Sabine Schulte
s.schulte@hospiz-trier.de

Anmeldung: Lernstatt Zukunft, Diözesan Caritasverband Trier